Es ist geschafft!
Die Damen konnten die Klasse durch den Sieg in der Relegation halten..
Nachdem der Herzinfarkt mal wieder nahe lag am letzten Spieltag, wurde mit einem hoch spannenden 3:2 gegen DJK Western, der vierte und fünfte Heimsieg eingefahren (VCM gab im zweiten Satz bereits auf -> 3:0) und sich so noch der Relegationsplatz gesichert werden. Nach den teilweise wirklich unglücklich und unnötig verlorenen Spielen in der Saison, wohl verdiente Siege...
Die Mannschaft überzeugte durch harte Aufschläge mit befriedigender Quote, einer stabilen, wenn auch nicht immer optimalen Annahme, die jedoch oftmals mit zureichend Durchsetzungskraft auf den Aussenpostion Ihren positiven Abschluss fand.
Etwas "suboptimal" ist leider noch das Spiel in der Mitte, der Hinterfeldangriff und die Feldverteidigung. :-) Aber alles Step by Step..
Wenigstens waren die ersten Dreierblock's und Rutschbagger zu sehen, was zu der Ansicht bringt, dass die ein oder andere Übung Ihre Früchte trägt - und der ein oder andere blaue Fleck im Training nicht umsonst war.
Das Relegationsspiel war zunächst von einem sehr "streuenden" Dankeballausspielen geprägt, gepaart mit Verständigungsproblemen á la "nimm Du ihn, ich hab ihn sicher".
Das lag wohl daran, dass die Hälfte der Mannschaft schon in Riccione "anbeachen" war und die Zonenaufteilung in der Halle wohl nicht mehr ganz so präsent hatte. :-)
wenn dann noch der eine oder andere mal seine Universalität unter Beweis stellen konnte, in dem er mal etwas komplett anderes spielen musste, waren die Missverständnisse vorprogrammiert. Nichts desto trotz hat mir Mia von der Durchsetzungskraft auf der Mitte auch nicht schlecht gefallen.
Es ist tatsächlich eine Überlegung Wert, ob die Ausbildung in Angriff etwas universeller gemacht wird, der ein oder andere Diagonal- oder Aussenangreifer noch Schnell- oder Kombinationsangreiferqualitäten übergeholfen bekommt.
Letzen Endes hat sich das mit den Dankebällen dann aber wieder gefangen, nachdem jeder wieder seine Position gespielt hat und die Zonenaufteilung nochmal geklärt wurde, und die Verantwortlichkeit und das Rufen der Hinterspieler gestärkt wurde. Was dann zu einem überlegenen Spiel und Dank der weiterhin starken Aufschläge, deutlichem Sieg führte.
Angeblich soll unsere Staffel der Damen diesmal auch extrem stark gewesen sein, im Vergleich zur anderen Staffel (die Relegationsbegegnung mit 3:0 für Baume legt das auch nahe), was die Hoffnung bringt, dass es nächstes Jahr vielleicht einfacher werden wird und es nicht völlig fern liegt, an einem Aufstieg zu arbeiten.
Dafür wird entweder noch die ein oder andere Verstärkung benötigt, oder eben eine Änderung der Trainingsbeteiligung einiger einzelner Spielerinnen.
Ich, jedenfalls bin zuversichtlich, die ein oder andere technische Schwäche noch in der Saisonvorbereitung ausmerzen zu können, damit nächste Saison durchgestartet werden kann. Im Sommer wird gebeacht oder Rasenvolleyball im Treptower Park gespielt.
Saunavolleyball bei 40 Grad in der Halle, muss ja nicht sein.
Das Video vom letzten Spiel folgt.